Alkohol und Ernährung

Anlässe zum Konsum alkoholischer Getränke bieten sich genügend, sei es bei Familien- oder Betriebsfesten, beim Feiern oder einem gemütlichen Abend mit Freunden/Bekannten. Für viele gehört das Glas Wein zum Essen oder das Bier zum Feierabend zum Alltag dazu und wird mit Genuss und Entspannung verbunden. Die gesundheitsschädlichen Wirkungen des Alkohols werden dabei oftmals unterschätzt.

Spricht der Volksmund von Alkohol, ist der Stoff Ethanol gemeint, der im menschlichen Körper vor allem über die Leber abgebaut wird. Dabei entsteht das Zwischenprodukt Acetaldehyd, welches hauptsächlich für die schädlichen Wirkungen des Alkohols in verantwortlich ist.

Ein hoher Alkoholkonsum schädigt langfristig praktisch alle Organe und kann zu Störungen des Hormonhaushaltes sowie des Verdauungs- und Nervensystems führen. Außerdem begünstigt er die Bildung von freien Radikalen, welche ebenfalls zur Zellschädigung beitragen.

Vor allem die Leber wird von einem chronischen Alkoholkonsum in Mitleidenschaft gezogen. Die Folge können Fettleber, Hepatitis, Leberzirrhose und im schlimmsten Falle sogar ein Leberkarzinom sein. Auch das Risiko für weitere Krebserkrankungen sowie Gicht korreliert mit steigendem Alkoholkonsum. Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) wird empfohlen, eine tägliche Menge von 20 g Ethanol bei Männern und 10 g Ethanol bei Frauen nicht zu überschreiten. Diese Menge Alkohol entspricht einem Glas Wein oder einer Flasche Bier.

Ein weiteres Problem bei dem Konsum alkoholischer Getränke stellt der recht hohe Energiegehalt dar. Alkohl wird – wie Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß – zur Energiegewinnung herangezogen, liefert jedoch praktisch keine Vitamine oder Mineralstoffe. Es ist sogar das Gegenteil der Fall, da sich beim Abbau und der Ausscheidung des Ethanols der Verbrauch an Vitaminen und Mineralien merklich erhöht. Deshalb ist es wichtig, die Nährstoffzufuhr dem Alkoholkonsum anzupassen. Vor allem die Zufuhr an Antioxidantien wie Vitamin C und E sollte – aufgrund der zunehmenden Bildung zellschädigender Radikale – bei erhöhtem Alkoholkonsum sichergestellt werden.

Auch eine hinreichende Versorgung mit B-Vitaminen ist wichtig, da diese unentbehrlich für eine normale Funktion des Nervensystems sind. Insbesonder der Bedarf an Folsäure erhöht sich mit steigendem Alkoholkonsum und kann zu Veränderungen im Blutbild führen. Ferner geht mit einem hohen Alkoholkonsum auch eine höhere Wasserausscheidung einher. Dadurch werden auch Mineralien wie Magnesium oder Kalium ausgeschieden, welche wieder zugeführt werden müssen.

Unsere Empfehlung: Nutri-Plus Orthomolekular Immun mit seinem hohen Gehalt an Vitamin C, B-Vitaminen und Antioxidantien.